Beginn und Ende der Teilnahme

Wenn Sie in eine der Gruppen aufgenommen worden sind, beginnt für Sie die Zusammenarbeit – es sei denn, die Gruppe ist noch nicht vollständig. Dann entsteht eventuell eine Wartezeit.

Wenn Sie sich zum Zweck einer frei vereinbarten Supervision an der Gruppe beteiligen, können Sie die Zusammenarbeit natürlich jederzeit beenden. Wir geben aber zu bedenken, dass es erfahrungsgemäß wenigstens zwei Jahre dauert, bis man sich in der beziehungsanalytisch orientierten Arbeit einigermaßen sicher fühlt. Auf jeden Fall ist es nötig, dass Sie den Abbruch oder die Beendigung der Zusammenarbeit in der Gruppe möglichst frühzeitig ankündigen und mindestens noch zu einem Termin erscheinen, an dem Ihr Ausscheiden besprochen werden und eine Verabschiedung stattfinden kann. Das Ausscheiden eines Teilnehmers hat für die Kleingruppe neben dem Verlust der ausscheidenden Person auch die Folge, dass unter Umständen die Gruppenteilnahme bei geringerer Teilnehmerzahl pro Person teurer wird – zumindest solange kein neuer Teilnehmer aufgenommen werden konnte. Im Übrigen ist es sinnvoll, daß sich die Mitglieder einer Supervisionsgruppe schon zu Beginn der Zusammenarbeit auf einen voraussichtlichen Mindestzeitraum Ihrer Teilnahme einigen, nach dem dann über einen weiteren Zeitabschnitt gesprochen wird. Auf diese Weise können eventuell die eben beschriebenen Probleme vermieden werden.

Für die Fortbildung in beziehungsanalytisch orientierter Arbeit ist eine Mindestdauer von zwei Jahren mit insgesamt 40 Doppelstunden theoriegestützter Supervision vorgesehen. Dieses Mindestmaß berücksichtigt die erwähnte Erfahrung, dass man wenigstens zwei Jahre braucht, um sich in der beziehungsanalytisch orientierten Arbeit einigermaßen sicher zu fühlen. Eine Fortführung über diesen Zeitraum hinaus ist grundsätzlich möglich, wenn sie gemeinsam beschlossen wird. Auch hier ist natürlich aus gewichtigen Gründen ein vorzeitiges Ausscheiden einzelner Teilnehmer möglich. Dann gelten die für die frei vereinbarte Supervision beschriebenen Regeln.

Die Dauer der Weiterbildung in psychoanalytischer Paar- und Familientherapie beträgt mindestens drei Jahre. Die entsprechenden Regelungen finden Sie in der Website der Akademie unter www.psychoanalyse-muenchen.de, dort unter Aus- und Weiterbildung/Analytische Paar- und Familientherapie. Auch hier kann die Teilnahme nach Absprache mit dem Gruppenleiter individuell verlängert bzw. als weiterführende Supervision fortgesetzt werden.

In dem gegenüber der bisherigen Form der Weiterbildung (geschlossene Gruppe über drei Jahre) veränderten Modell der flexiblen Kleingruppe beginnt die Teilnahme an den Fort- und Weiterbildungen mit dem Zeitpunkt der persönlichen Aufnahme in eine dieser Gruppen; sie endet je nach Vereinbarung bzw. entsprechend den Mindestanforderungen der Weiterbildung. Wartezeiten entstehen nur noch, wenn aktuell kein passender Gruppenplatz verfügbar ist.